Foto: Thomas Küppers

Die Neue Offene Klasse.

Handliche 23 m Spannweite bringen Agilität am Boden, vor allem aber in der Luft. Denn mehr Spannweite bedeutet nicht zwangsläufig auch mehr Leistung: ein sehr schlanker Flügel mit hoher Streckung und bis zu 250 Liter Wasserballast für Flächenbelastungen zwischen 39 und 58 kg/m² machen dieses Flugzeug extrem flexibel und mit einem besten Gleiten in hohen Geschwindigkeitsbereichen zu einem Gewinner.

Auslegung

Der Tragflügel wurde im Hinblick auf Konzeption und Auslegung in Kooperation mit Lange Aviation und Prof. Loek Boermans entwickelt. Zur Anwendung kommen dabei neun exakt aufeinander abgestimmte Profile mit laminaren Laufstrecken von 95 Prozent an der Unter- und 75 Prozent an der Oberseite, basierend auf einem super-elliptischen Grundriss. Strukturauslegung, Ballastanlage und die patentierte, extrem leichtgängige Steuerung stammen von Lange Aviation.

Die Konzeption des Außenflügels - mit dem klassischen Flügelknick - verleiht dem Quintus zusammen mit den von Prof. Mark Maughmer ausgelegten Winglets die Schempp-Hirth-typischen Flugeigenschaften.                   

Rumpf und Cockpit.

Für den Quintus M wurde ein neuer, für den Eigenstart optimierter Rumpf entwickelt, der neben anderen aerodynamischen Verbesserungen auch Details wie eine Mückenputzer-"Garagen" vorweist.

Auch das Cockpit wurde sowohl im Hinblick auf Sicherheit als auch auf Ergonomie vollständig neu gestaltet. Eine nach vorne öffnende Haube sorgt für bequemen Ein- und Ausstieg. Verkleidungen in Sichtcarbon oder Carbon-Kevlar-Hybridgewebe, Alcantara-Auskleidung, gravierte Wölbklappenraster-Anzeigen und viele andere Details vermitteln auch im Cockpit eine Spitzenposition und garantieren Komfort auch bei langen Höchstleistungsflügen.

Einfachste Motorbedienung.

Die Motorbedienung ist durch die neu konzipierte Automatik denkbar einfach: Zum Start des Triebwerks muss man lediglich die Zündung auf "ON" schalten und nach dem Ausfahren des Propellerturms den Starterknopf betätigen. Das Anlaufverhalten des Triebwerkes ist immer optimal, da der Microprozessor die Parameter zur jeweiligen Startsituation anpasst.

Ebenso einfach ist es, das Triebwerk wieder außer Betrieb zu nehmen: Nach dem Ausschalten der Zündung am Ilec-Bedienteil wird der Propeller mit Hilfe der automatischen Bremse exakt in der richtigen Stellung gestoppt, fixiert und eingefahren.

Technische Daten

Spannweite 23 m
Flügelfläche 14,7 m²
Flügelstreckung 36
Rumpflänge 7,82 m
Leergewicht ca. 500 kg
Höchstgewicht 850 kg
Flächenbelastung ca. 38,8 - 57,8 kg/m²
Höchstzul. Geschwindigkeit 270 km/h
Triebwerk Solo 2625-02i
Leistung 50 kW / 68 PS
Propeller 2-Blatt-Propeller
Tankinhalt 30 Liter

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