Mit dem Jet nach Hause.

Mit dem Jetantrieb steht dem Ventus-2cxaJ eine kleine, handliche Heimweghilfe zur Verfügung, die einfach zu bedienen ist, dabei klein und leicht ist. Alle Ventus-2cxa können mit diesem System nachgerüstet werden.

Der Ventus-2cxaJ ist eine temperamentvolle und wendige Rennmaschine und konsequent auf die Wünsche und Bedürfnisse des wettbewerbsambitionierten Piloten zugeschnitten. Durch optional erhältliche kurze 15 m-Außenflügel muss man bei diesem sportlichen Flugzeug auch in der FAI-15m-Klasse keine Kompromisse eingehen. 

Neben dem Turbo-Antriebssystem (nach Prof. Oehler) bietet Schempp-Hirth mit dem Jet-Antrieb (System Käppeler) eine Heimkehrhilfe, die speziell auf die Anforderungen von Wettbewerbspiloten zugeschnitten ist.

Klein und Leicht.

Die Erhöhung der Zusatzmasse durch die Motorisierung mit dem Jet-Antrieb beträgt nur wenige Kilogramm. Aufgrund seiner kompakten Bauweise lässt sich das Käppeler-System mit der Turbine PSR-T01 einschließlich eines Rumpftanks sogar im Ventus-2cxa unterbringen. In dieser Minimalkonfiguration ist die Reichweite im Kraftflug immer noch ausreichend, um einen nahen Flugplatz zu erreichen. Beschränkt sich der Pilot auf eine solche Reichweite beim Flug mit Triebwerksunterstützung, so ist die Gesamtmasse des Systems im Vergleich zu anderen Heimkehrhilfen unschlagbar niedrig.

Einfache Bedienung.

Auf Wunsch sind auch Zusatzkraftstofftanks in den Tragflügeln erhältlich, mit denen die mögliche Reichweite deutlich gesteigert werden kann.

Als Kraftstoff dient ein Gemisch aus Kerosin (JET A1) und einem speziellen Öl für die Verwendung in Jettriebwerken. Die Stromversorgung des Triebwerkssystems erfolgt in einem eigenen Stromkreis durch eine separate Batterie.

Die Bedienung des Jet-Antriebs durch den Piloten ist dank der JET-Control Triebwerkssteuerung weitgehend automatisiert und für Bedienfehler unanfällig: Das Ausfahren und Starten der Turbine ist bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h erprobt und erfolgt über einen einzigen Schalter. Die Leistungseinstellung bei laufender Turbine geschieht über einen Drehknopf. Die Triebwerkssteuerung überwacht die wesentlichen Triebwerksparameter und verhindert das Überschreiten der zulässigen Höchstdrehzahl.

 

 

Der Schub der Turbine steht im gesamten zugelassenen Geschwindigkeitsbereich zur Verfügung. Damit kann der Pilot zwischen einer max. Steigrate vergleichbar mit dem Turbo-Antriebssystem (nach Prof. Oehler) bei einer Fluggeschwindigkeit von ca. 95 km/h oder einem horizontalen Reiseflug mit bis zu 150 km/h wählen.

Das Einfahren des Triebwerks erfolgt nach dem Abschalten und Herunterkühlen der Turbine ebenfalls automatisch.

Für den Betrieb als reines Segelflugzeug ist der Ausbau der Turbine bei Bedarf mit wenigen Handgriffen möglich.

Mehr Platz und bessere Sicht.

Der grundlegend neu entworfene, längere Rumpf hat gegenüber früheren Modellen ein größeres, auf die 18 m Spannweite optimiertes Leitwerk. Im Cockpitbereich wurde der Rumpf so verlängert, dass auch Piloten bis 1,90 m Körpergröße Platz finden. Das um 2 cm verbreiterte Cockpit und der erweiterte Fußraum vergrößern den Innenraum an Bereichen mit mehr Platzbedarf.

Der nach hinten gezogene Haubenausschnitt erweitert das Sichtfeld zur Seite und erhöht damit die Sicherheit. Ein leichtes 5-Zoll-Aluminiumrad mit einer gut ansprechenden Scheibenbremse sorgt, zusammen mit dem gefederten Fahrwerk, für weitere Sicherheit und verbessert den Rollkomfort.

Aerodynamik.

Der Außenflügel wurde in enger und bewährter Kooperation mit Dr. Karl-Heinz Horstmann (Flügelgeometrie, Profilierung) und Prof. Dr. Mark Maughmer (neuer Winglettyp) vollständig neu entwickelt. Durch die gegenseitige Überprüfung der Entwürfe und der Ergebnisse ist eine optimale und aufeinander abgestimmte Einheit von Außenflügel und Winglet entstanden.

Vom Ventus-2ax/bx wurde das bewährte, widerstandsarme Profil des Höhenruders von Prof. Loek Boermans übernommen und dessen optimierte Doppeltrapezgeometrie durch eine Vergrößerung der Leitwerksspannweite für den neuen 18 m Flügel optimiert.

Technische Daten

Spannweite 15 m
Flügelfläche 9,67 m²
Flügelstreckung 23,3
Rumpflänge 6,63 m
Leergewicht ca. *** kg
Höchstgewicht *** kg
Flächenbelastung ca. **,* - **,* kg/m²
Höchstzul. Geschwindigkeit 285 km/h
Spannweite 18 m
Flügelfläche 11,03 m²
Flügelstreckung 29,5
Rumpflänge 6,63 m
Leergewicht ca. *** kg
Höchstgewicht *** kg
Flächenbelastung ca. **,* - **,* kg/m²
Höchstzul. Geschwindigkeit 285 km/h
Triebwerk PSR T01
max. Schub 230 N
max. Turbinendrehzahl 108500 U/min
Tankinhalt 11 Liter

Galerie

Weitere Ventus-2 Modelle:


Mit seinen mehrfach zurückgepfeilten, modernen Kohlefaser-Tragflügeln mit nochmals verbesserten Profilen und abnehmbaren Winglets sind die Flugzeuge dieser Baureihe als reinrassige, kompromisslose Rennmaschinen für die FAI-15m-Klasse optimiert und konzipiert.


Diese temperamentvolle und wendige 18m-Rennmaschine ist konsequent auf die Wünsche und Bedürfnisse des wettbewerbsambitionierten Piloten zugeschnitten. Durch optional erhältliche kurze 15m-Außenflügel muss man bei diesem sportlichen Flugzeug auch in der 15m Klasse keine Kompromisse eingehen. 

Der Ventus-2cxa ist außer für Wettbewerbspiloten auch für die Piloten interessant, die beim Fliegen Freude an konsequent optimierter Technik und maximal möglichen Leistungspotential haben.


Neben der Jet-Heimweghilfe ist der Ventus-2cxa jetzt auch mit dem innovativen Front Electric Sustainer System lieferbar. Der Elektromotor und der Faltpropeller werden bei diesem System in der Nase des Flugzeuges eingebaut. Die elektrische Energie liefern 2 Akkus mit jeweils 16 kg Gewicht, die im Rumpf untergebracht werden.


Mit Top-Leistung bei angenehmsten Flugeigenschaften schafft der Ventus-2cx die Basis für unvergessliche Flugerlebnisse. Er ist dabei einfach und sicher zu fliegen, steigt auch bei hoher Flächenbelastung überdurchschnittlich gut und ist sowohl in der Luft als auch am Boden unkompliziert und zuverlässig. Nicht ohne Grund ist der Ventus-2cx im OLC immer unter den Top-Positionen zu finden und ist in seiner Klasse vor allem im Gebirge praktisch konkurrenzlos.


Handling und Agilität des Ventus-2cxT in Verbindung mit der seit Jahrzehnte bewährten Turbo-Heimweghilfe verschafft zusätzlich die Sicherheit, auf eine riskante Außenlandung und lange Rückholtouren verzichten zu können. Wenn der Aufwind fehlt, kann man sich auf den Turbo verlassen. 

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten kombiniert mit der einfachen Bedienung des Antriebs machen den Ventus-2cxT zum perfekten Sportgerät für Wettbewerbe oder ambitionierte Überlandflüge, zum idealen Gefährten für den Wandersegelflug - aber auch zum robusten Lieblingsflieger des Vereins.


Wenn Sie sportlich fliegen und einen 18m-Eigenstarter suchen, der handlich und agil ist, ein ausgereiftes und bewährtes Motorsystem hat und dem man die zusätzliche Flächenbelastung durch die Motorisierung nicht anmerkt, gibt es in seiner Klasse zum Ventus-2cxM kaum Alternativen. Die Motorautomatik sorgt für sichere Handhabung und kinderleichte Bedienung, nimmt aber dem Piloten die Kontrolle und Einflussnahme nicht aus der Hand.