
Der erneute Siegeszug von Schempp-Hirth Segelflugzeugen begann mit der STANDARD AUSTRIA S ('S' für Schempp-Hirth). Es handelte sich um einen Lizenzbau der Österreichischen Aero-Club-Konstruktion, die bei den Segelflugweltmeisterschaften 1960 in Köln-Butzweilerhof den OSTIV-Preis gewonnen hatte. In knapp zwei Jahren stellte Schempp-Hirth 30 Flugzeuge her, dann löste mit der Erneuerung des Tragflügelprofils die STANDARD AUSTRIA SH den älteren Typus ab.
Die STANDARD AUSTRIA S war ein Gemischtbau. Die Flügelkonstruktion bestand aus einer mittragenden Holzbeplankung mit sehr hoher Oberflächengüte und einem in viele Längsstringer aufgelösten Holm. Der Rumpfbug hingegen war bereits in splitterfreiem GFK gebaut.
|