
Im Herbst 1937 absolvierte ein Zweisitzer seinen Erstlingsflug. Die Gö-4 war speziell als Schulungsflugzeug konzipiert worden. Hatte die Gö-2 noch den Nachteil, dass die Sitze hintereinander angeordneten waren, in der Gö-4 saßen Lehrer und Schüler nun pädagogisch optimal nebeneinander. Um den Rumpf dennoch möglichst schmal zu halten, waren eine Schulter und ein Arm von jedem Insassen in der Flügelwurzel untergebracht. Die Rumpfbreite betrug dadurch nur 92 cm. Dieses Detail ging auf Entwürfe Ulrich und Wolfgang Hütters zurück.
Inzwischen waren die Räume in Göppingen für die gesteigerte Produktion zu klein geworden. Mit dem Serienbau der Gö-4 wurde in Kirchheim, dem neuen Standort begonnen.
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