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Letztere, auch als "Flautenschieber" oder "Turbo"-Hilfsantrieb (nach Prof. Oehler) bekannt, bietet Schempp-Hirth für fast alle Baureihen an.
Die Vorteile sind im wesentlichen in der sehr einfachen Bedienung, der funktionssicheren Konstruktion und der nur geringen Erhöhung der Flächenbelastung zu sehen. Wer nicht unbedingt auf Eigenstart angewiesen ist, hat mit dem "Turbo" durchaus einen vollwertigen Motorsegler mit dem einfachen Betriebsverhalten eines Segelflugzeuges - schließlich sind weder Anlasser, Choke noch Gashebel usw. erforderlich.
Das Bedienen der wenigen Elemente ist schon nach einem Flug mit mehrfacher "Turbo"-Benutzung zur Routine geworden. Wie sehr das normale Einsatzspektrum eines Segelflugzeuges mit Hilfe des "Turbo"-Systems ausgeweitet werden kann, zeigen Wanderflüge zum Nordkap und die Trips von der Hahnweide bis nach Spanien - bei Wetterlagen, die früher kaum zu so weiten Überlandstrecken gereizt hätten. Mit über 500 ausgelieferten Exemplaren ist der "Turbo" aber erst noch "im Kommen", zumal auch die allerneuesten Flugentwicklungen darauf abgestimmt werden.
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