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Der Nimbus-4DML ist mit einem SOLO-Motor Type 2625 ausgestattet. Durch die innenliegenden Anordnung ist der Stirnwiderstand des Antriebs geringer und der Wirkungsgrad der Luftschraube höher.

Letztere wurde von TECHNOFLUG und W. BINDER entwickelt und sorgt mit sehr breiten GFK-Blättern für einen zusätzlichen Standschubgewinn.
Die neue Einbauposition des Triebwerks resultiert insbesondere aber auch in einer ganz beträchtlichen Lärmreduzierung, da die Wandung des Motorraumes und die Rumpfschale das Betriebsgeräusch eindämmen.
Zu den weiteren lärmmindernden Faktoren des in Zusammenarbeit mit W. BINDER entwickelten Antriebs-Konzeptes zählen ferner der innerhalb des hohlen Propellerträgers geführte Zahnriemen, ein Ansauggeräuschdämpfer und nicht zuletzt der nach oben gerichtete Abgasaustritt des Schalldämpfers.

Die mit diesen Maßnahmen erreichte Lärmemission liegt ganz deutlich unter dem behördlichen Limit (blauer Umweltengel).
Trotzdem sollte der NIMBUS-4DML vorwiegend in der Konfiguration als Segelflugzeug betrieben werden, der er nicht als "Touring"-Motorsegler gedacht ist, sondern sein Triebwerk in erster Linie für einen kraftvollen Eigenstart ausgelegt wurde.

Das Aus- und Einschwenken des Propellerträgers (mit dort angeflanschtem Kühler) wird von einem elektrischen Spindelantrieb übernommen. Im Kraftflug bleiben die Abdeckklappen des Motorraumes (der mit hitzebeständiger Folie ausgekleidet ist) zur Kühlung der Triebwerksanlage geöffnet.

Die Triebwerksbedienung und Überwachung erfolgt auf bewährte Weise über ein ILEC-Multifunktionsgerät, welches auf Wunsch auch für den hinteren Sitz erhältlich ist und nicht nur permanent die Drehzahl und die Temperatur der Kühlflüssigkeit angibt, sondern auch vor Fehlern warnt (wie z.B. dem Anlassen bei gezogenem Propellerstopper oder geschlossenem Kraftstoffhahn). Ferner wird durch das Gerät unter anderem die Batteriespannung überwacht, darauf aufmerksam gemacht, daß der Kraftstoffvorrat zur Neige geht, ob der Propellerträger voll aus- oder eingefahren ist usw.

Für den Fall des Versagens der Aus- und Einfahrsteuerung hat jeder NIMBUS-4DML das schon vom Vorgänger und vom Einsitzer NIMBUS-4M her bekannte Notausfahrsystem, welches die Elektronik und diverse Endschalter überbrückt.

Die Stromversorgung des Motors geschieht durch einen 12 V (24 Ah)-Akku, der im Kraftflug durch einen Generator nachgeladen wird.

Für die Avionik-Ausrüstung können selbstverständlich weitere Batterien untergebracht werden, wahlweise ist auch ein Außenbord-Stromanschluß erhältlich.

Natürlich darf der NIMBUS-4DML auch mit ausgebautem Triebwerk geflogen werden - eine Bugkupplung für Flugzeugschlepp ist serienmäßig vorhanden, eine Windenschleppkupplung wird auf Wunsch eingebaut.

Aber auch mit eingebautem Triebwerk und mit maximal zulässigem Fluggewicht ist der NIMBUS-4DML für beide Startarten zugelassen.

Die Triebwerkseinheit ist so konzipiert, daß sie problemlos und in kürzester Zeit aus- und eingebaut werden kann. Dies wird durch diverse Schnellkupplungen für die Strom- und Kraftstoffversorgung gewährleistet, sowie gut zugänglichen Motoraufhängepunkten.

 
 

Spannweite

26,50m

Flügelfläche

17,96m²

Leergewicht

ca. --- kg

Höchstgewicht

820kg

beste Gleitzahl

>60

 

 

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