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Arcus M
Ein doppelsitziger Eigenstarter der neuesten Generation. Dieses komplett neu konzipierte Segelflugzeug mit einem neu entwickelten Einspritzmotor ist unser Star in der 20m Klasse.

Die aufwändige Entwicklung dieses innovativen und modernen Segelflugzeuges wurde von Anfang an unter dem Aspekt der Eigenstartfähigkeit begonnen. Im Segelflug wird das Mehrgewicht des Triebwerks dank des neu konzipierten und modernen Klappenprofils vom Piloten kaum bemerkt. Die höhere Flächenbelastung durch das leistungsstarke 70 PS Triebwerk sollte nicht durch eine größere Tragfläche kompensiert werden.

Durch neue Erkenntnisse und Möglichkeiten in der Entwicklung von Klappenprofilen konnten wir zusammen mit Dr. W. Würz (Uni Stuttgart) auftriebsstarke Profile designen. So war eine verhältnismäßig kleine Fläche bei hoher Streckung und hohem Auftrieb möglich. Diese Auslegung hat sich ausgezahlt. Der Arcus M überzeugt durch leistungsstarke, sehr wendige und harmonische Segelflugeigenschaften. Die phänomenal kurze Startrollstrecke und das beeindruckende Steigen im Kraftflug sind überzeugend. Dreistöckige Schempp-Hirth Landeklappen ermöglichen kurze und exakte Landungen. Das Rollen am Boden ist kinderleicht, da das im Seitenleitwerk integrierte Spornrad einfach und präzise gesteuert werden kann.

Die Motorbedienung ist durch die neu konzipierte Automatik denkbar einfach
Zum Start des Triebwerks muss man lediglich die Zündung auf "ON" schalten und nach dem Ausfahren des Propellerturms den Starterknopf betätigen. Das Anlaufverhalten des Triebwerkes ist immer optimal, da der Microprozessor die Parameter zur jeweiligen Startsituation anpasst. Automatisch wird der Propeller nach dem Ausschalten der Zündung selbständig durch das Ilec-Bedienteil mit Hilfe der Bremse exakt gestoppt, in dieser Einfahrstellung gehalten und eingefahren.

Beschreibung Flugmotor 2625-02i Allgemeine Beschreibung: Die Vergaser und die Zündanlage werden beim Motor 2625-02i durch eine elektronische Benzineinspritzung in die Saugrohre und eine elektronische Zündanlage ersetzt. Die bisherige Zündanlage wird durch einen Generator ersetzt, welcher ausreichend Energie für die Einspritzanlage und die Zündung liefert. Ein Steuergerät regelt die eingespritzte Kraftstoffmenge und den Zündzeitpunkt in Abhängigkeit von der Drehzahl, der Stellung der Drosselklappe, der Motortemperatur, dem Luftdruck und der Lufttemperatur. Damit ist gewährleistet, dass der Motor bei allen Bedingungen optimal arbeitet.

Redundanzsystem Um größtmögliche Sicherheit gegen einen Motorausfall zu gewährleisten, wurde ein System entwickelt, auf das beim Ausfall der Motorsteuerung manuell umgeschaltet werden kann. Es besteht aus einer einfachen Elektronikeinheit, in der eine Motorkennlinie gespeichert ist. Über diese Kennlinie (Einspritzmenge über die Drehzahl) werden zwei zusätzliche Einspritzventile angesteuert. Der Kraftstoff wird über zwei Schlauchleitungen in die Ansaugstutzen geführt. Die Drehzahl und der fest eingestellte Zündzeitpunkt werden mittels eines zusätzlichen Drehzahlgebers ermittelt. Die Elektronikeinheit besitzt zwei Zündtreiber, welche die beiden Zündspulen ansteuern, die auch zum normalen Motorlauf benutzt werden. Das System hat keine Höhen- oder Temperaturanpassung. Die Betriebsgrenzen bleiben beim Betrieb mit diesem Redudanzsystem unverändert.

Hier können Sie sich den Start des Arcus M auf youtube anschauen

Hier erfahren Sie mehr über das neue Triebwerk

 

 

 
 

Spannweite

20m

Flügelfläche

15,6m²

Leergewicht

ca. 550kg

Höchstgewicht

800kg

beste Gleitzahl

ca.50

 

 

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