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Das Turbosystem


Eine Idee setzt sich durch .......... und ist heute eine weltweit im Einsatz befindliche und bewährte Alternative zu selbst-startenden Motorseglern und reinen Segelflugzeugen:

Das "Turbo"-Antriebssystem für Schempp-Hirth-Flugzeuge(nach Prof. Oehler).

Die Vorteile gegenüber Selbststartern liegen dabei im wesentlichen im unkomplizierten Aufbau dieses Hilfsantriebes, in der einfachen Bedienung und Wartung, in der damit verbundenen Betriebssicherheit und vor allem im erheblich geringeren Gewicht. Selbst der Vergleich mit normalen Segelflugzeugen geht zu Gunsten des "Turbo"-Systems aus, da Einbußen in den Leistungen und Eigenschaften praktisch nicht zu verzeichnen sind, deren Einsatzspektrum aber um ein Vielfaches übertroffen wird.

Schließlich können Dank des Hilfsantriebes nicht nur Flauten überbrückt und Außenlandungen mit höchstmöglichster Sicherheit vermieden werden, auch im Wandersegelflug oder z.B. bei der Suche nach Wellenaufwinden hat sich das "Turbo"-System längst bewährt (wobei unser modernes Flügelprofil die um etwa 4 kg/m2 höhere Flächenbelastung mühelos verkraftet).Aus- und eingefahren wird das Zweizylinder-Zweitakt-Triebwerk (SOLO, Type 2350, 15.3 kW) mittels eines elektrischen Spindelantriebes, der über ein speziell für den "Turbo"-Antrieb entwickeltes Bedienteil angesteuert wird.

Über die im Bedienteil integrierten Leuchtdioden werden Drehzahlbereiche, Triebwerksendstellungen, Batteriespannung usw. angezeigt. Die Bedienung ist bewußt einfach gehalten, Bedieneinheiten wie Anlasser, Choke- und Gashebel werden beim "Turbo"-System nicht benötigt. Der Motor springt durch den Windmühleneffekt der 5-Blatt-Luftschraube bei ca. 115 km/h von selbst an und läuft stets mit der voreingestellten Leistung. Die Leuchtdioden im Bedienteil informieren über den Drehzahlbereich, bzw. warnen vor zu hohen Drehzahlen. Wird dennoch die zulässige Drehzahl und die damit verbundene Fluggeschwindigkeit überschritten, ver- meidet eine Zündabschaltung die Überlastung des Triebwerkes.

Das Abstellen des Triebwerks erfolgt durch "Zündung aus". Bei einer Geschwindigkeit von ca. 95 km/h wird das Triebwerk eingefahren, bis die Propellernabe im Rückspiegel gerade noch über dem Rumpfrücken zu sehen ist. Durch die Schrägstellung kommt der Propeller nach wenigen Sekunden zum Stillstand und kann durch die Faltblätter ohne Rücksicht auf die Propellerstellung vollends eingefahren werden.

 

 
 

Spannweite

18,0 m

15,0 m

Flügelfläche

11,03 m²

9,67 m²

Leergewicht (o. TW)

ca. 325 kg

305 kg

Leergewicht (m. TW)

ca. 355 kg

335 kg

Maximales Fluggewicht

600 kg

525 kg

 

 

 

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