"The meaning of my life is flying."

Adam Czeladzki

Gehbehinderten Piloten, denen zur Ausübung unseres schönen Hobbys von behördlicher Seite eine Seitenruder-Handsteuerung vorgeschrieben wird, können zwischen Einsitzern und einem Doppelsitzern wählen. 

Die Seitenruder-Handsteuerung wird über einen zusätzlichen Hebel an der linken Cockpitseite bedient; die konventionelle Bedienung über die Seitenruderpedale ist dabei selbstverständlich weiterhin möglich. Dies erlaubt es z.B. Vereinen, gehbehinderten Mitgliedern die Benutzung modernen Fluggeräts zu ermöglichen. 

Adam Czeladzki flog mit seinem Discus-2cT in 2012 auf Platz Eins in der OLC Champion Wertung von Südafrika. Er hat damit gezeigt zu welchen sportlichen Höchstleistungen auch behinderte Piloten in der Lage sind. Adam ist seit einem Landeunfall gehbehindert. Mehr zu Adam in diesem (englischsprachigen) Artikel in Soarging Cafe.


Doppelsitzig fliegen - mit oder ohne Gehbehinderung

Beim Duo Discus XL kann das Seitenruder zusätzlich zu der serienmäßigen Pedalbedienung mit der optionalen Seitenruder-Handsteuerung sowohl vom Vorder- als auch vom Rücksitz auch per Hand bedient werden.

So können gehbehinderte Pilotinnen und Piloten nicht nur als Gast, sondern auch als verantwortlicher Pilot im Doppelsitzer fliegen. Außerdem können Gebehinderte im Segelflug ausgebildet werden oder als Fluglehrer selbst ausbilden.


Vom Rollstuhl in den Einsitzer.

Durch die optionale Seitenruder-Handsteuerung für den Discus-2cT können gehbehinderten Pilotinnen und Piloten auch im Einsitzer am Segelflugsport teilnehmen.

Das breite Leistungsspektrum des Discus-2cT ermöglicht so auch gehbinderten Pilotinnen und Piloten das Mitwirken im Wettbewerbsgeschehen wie z.B. OLC, oder sogar die Teilnahme an Meisterschaften. Die immer noch mögliche konventionelle Seitenruderbetätigung über Pedale macht den Discus-2cT auch zum idealen Einsitzer für den Einsatz in Vereinen mit gehbehinderten Mitgliedern.