Leise, stark, emmisionsfrei.

Unser selbststartfähiger, innovativer, unweltfreundlicher und leiser Elektroantrieb wurde von der Firma Lange Aviation in Zweibrücken entwickelt, dem weltweit in der Entwicklung elektrischer Antriebe für Segelflugzeuge führenden Unternehmen.

Der Antrieb.

Zum Einsatz kommt ein leichter Hochleistungs-Elektromotor mit hohem Wirkungsgrad, der als Außenläufermotor ausgelegt ist. Bereits bei der Entwicklung des Elektromotors und der Leistungselektronik wurde auf die besonderen Anforderungen eigenstartfähiger Segelflugzeuge eingegangen: Das Maximale Drehmoment von 220 Nm wird bereits bei einer extrem niedrigen Drehzahl von ca. 50 rpm zur Verfügung gestellt (220 Nm Drehmoment entsprechen dem max. Drehmoment eines Motors für ein Mittelklasseauto) Als Schutz vor zu hoher Drehzahl im Horizontalflug wird ab 1600 rpm das Drehmoment kontinuierlich heruntergeregelt. Bei 1700 rpm gibt der Elektromotor keinerlei Leistung mehr ab (Drehzahlbegrenzung). 

Batterie.

Der Batteriestrang besteht aus je 12 Modulen, die wiederum aus 3 Einzelzellen bestehen und symmetrisch auf die 2 Flügel verteilt sind. Der Batteriestrom beträgt bei maximaler Triebwerksleistung ca. 160A.

Lebensdauer der Batterie.

Die Leistungsabgabe der Batterie ist nach ca. 1000 Ladezyklen nur geringfügig kleiner. Die natürliche Alterung reduziert jedoch die Effektivität der chemischen Prozesse und im Laufe der Jahre verringert sich daher die Leistungsfähigkeit der Batterie. Nach ca. 10 Jahren ist die Leistungsfähigkeit auf 80% des Anfangswertes abgesunken und es wird ein Austausch des Batteriesatzes empfohlen. 

 

 

Steuer- und Regelsystem 

Es gibt verschiedene Elektronikmodule. Das wichtigste ist der leistungsfähige Hauptrechner, der die meisten Steuer- und Regelaufgaben ausführt. Darüber hinaus gibt es weitere Steuermodule, die z. B. die Regelung der Batterielüfterklappen oder die Hydraulikansteuerung der Motorklappen regeln. 

Ladegerät 

Das Ladegerät ist fest im Segelflugzeug eingebaut und zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus. Der Ladevorgang ist mehrfach redundant abgesichert.

Ruhige Kraftentfaltung - stressfrei bedienen 

Mit der Einhebel-Bedienung wird in der 1. Stufe die Leistungselektronik aktiviert, die Motordeckel geöffnet und das Triebwerk ausgefahren. Funktionen wie Mikrofonumschaltung, TE-Druck-Umschaltung etc. werden ebenfalls angesprochen. Damit sind alle für den Kraftflug notwendigen Funktionen aktiv. 

Die nachfolgende, weiter vorne liegende 2. Stufe ist die Leerlaufstellung, von der aus der Hebel stufenlos bis zur maximalen Leistungsabgabe nach vorne geschoben wird. Egal mit welcher Geschwindigkeit der Hebel aus dieser Stellung zurückgenommen wird, laufen die einzelnen Schritte bis zum Einfahren des Triebwerkes sinn- gemäß und schnellstmöglich ab. 

Übersichtliche Informationen 

Der Systembildschirm informiert den Piloten über die aktuellen Batterie- und Triebwerkszustände. Die Motorflugseite informiert über alle Betriebszustände, die für das Antriebssystem notwendig sind. Checklisten, optische und akustische Warnungen und weitere Informationen runden den Bedienungskomfort ab. 

Das Triebwerk ist beeindruckend einfach zu bedienen. Die Umsetzung und Interpretation der simplen Piloteneingaben werden durch den Hauptrechner erledigt, so dass der Pilot optimal entlastet ist und sich auf das Wesentliche, nämlich das Fliegen konzentrieren kann. 

Eigenstartfähige Flugzeuge mit Elektroantrieb:


Mit dem schon in der Antares-Flugzeuglinie bewährten Elektroantrieb von Lange Aviation fliegt der Arcus E leise, vibrationsarm, ohne Abgase und legt dabei beeindruckende Starteigenschaften im Eigenstart an den Tag. Das schon fast legendären Handling der Arcus-Baureihe in Kombination mit der super-einfachen und zuverlässigen Bedienung des Antriebs machen den Arcus E zum wohl fortschrittlichsten Flugzeug seiner Klasse.